Hund im heißen Auto zurückgelassen – Polizei ermittelt gegen uneinsichtigen Halter

BAD KISSINGEN / STADTGEBIET – Ein im Auto zurückgelassener Hund hat am Donnerstagnachmittag einen Polizeieinsatz ausgelöst. Die Hundehalter zeigten sich bei der anschließenden Kontrolle uneinsichtig. Die Polizei ermittelt nun wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.
Gegen 17:00 Uhr meldete ein Passant einen kleinen Hund, der auf dem Parkplatz am Riedgraben in einem Fahrzeug zurückgelassen worden war. Die hinzugerufenen Beamten der Polizei Bad Kissingen stellten vor Ort fest, dass sich das Tier in einer deutlich zu kleinen Box im Fahrzeuginneren befand.

Zwar hatten die Fahrzeughalter die Fenster des Skoda einen Spalt geöffnet, dies konnte die aufgeheizte Temperatur im Innenraum jedoch nicht ausreichend reduzieren. Die Hitze stellte für den Hund eine erhebliche Belastung dar.

Während der Sachverhaltsaufnahme kamen die Besitzer des Tieres hinzu. Der 56-jährige spanische Staatsangehörige zeigte sich gegenüber den Belehrungen der Polizeibeamten äußerst uneinsichtig. Er muss sich nun wegen eines Verstoßes nach dem Tierschutzgesetz verantworten.
Tipps der Polizei Unterfranken
- Lassen Sie niemals Kinder oder Tiere bei Hitze im Auto zurück. Auch bei leicht geöffneten Fenstern können die Temperaturen innerhalb weniger Minuten lebensbedrohliche Werte erreichen.
- Die Polizei weist darauf hin, dass ein solches Verhalten als Straftat gewertet werden kann. In Notfällen kann das Einschlagen einer Scheibe durch Passanten gerechtfertigt sein.
- Fahrzeugschlüssel sollten niemals im Fahrzeug zurückgelassen werden. Moderne Schließsysteme können sich unter Umständen selbst verriegeln.

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