Mehr Natur für den Marbach: Stadt Bad Kissingen lädt zur Bürgerinformation ein
BAD KISSINGEN – Der Marbach im westlichen Stadtgebiet soll naturnäher gestaltet und ökologisch aufgewertet werden. Im Rahmen des Bundesförderprojekts „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ plant die Stadt Bad Kissingen eine umfassende Gewässerrenaturierung zwischen der Parkstraße und der Schützenstraße. Um die Anwohnerinnen und Anwohner sowie interessierte Bürger über die genauen Pläne und den Ablauf zu informieren, lädt die Stadt zu einem Informationsgespräch vor Ort ein.
Die Informationsveranstaltung findet am Mittwoch, den 3. Juni 2026, um 18:00 Uhr statt. Treffpunkt für alle Interessierten sind die Parkplätze in der Parkstraße.
Die Pläne: Erosionsschutz und bessere Wasserqualität
Ziel des Projekts ist es, dem Marbach seinen natürlichen Charakter zurückzugeben. Durch die Gestaltung vielfältiger neuer Strukturen sowohl am Ufer als auch direkt im Bachbett soll sich die Wasserqualität nachhaltig verbessern. Zudem ist geplant, das Bachbett in einigen Abschnitten leicht zu verlegen und die Uferbereiche gezielt zu sichern. Dies bringt auch für die Anlieger einen entscheidenden Vorteil: Eine zukünftige Erosion (Abtragung von Erdreich) an den angrenzenden Privatgrundstücken wird dadurch effektiv verhindert.
Der Bauabschnitt im Überblick
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Bereich: Die Maßnahme erstreckt sich vom Fuß der Treppenanlage an der Parkstraße und endet auf Höhe der Parkplätze hinter den Garagen zur Schützenstraße hin.
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Infrastruktur: Die bestehende Treppenanlage, die hinauf zur Poststraße führt, bleibt von den Baumaßnahmen unangetastet. Der aktuell vorhandene Fußweg muss während der Arbeiten weichen, wird aber nach dem Abschluss des Projekts wieder vollständig und ordnungsgemäß hergestellt.
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Auswirkungen für Anwohner: Die direkten Grundstücke der Bewohner am Marbach werden von den Bauarbeiten nicht beansprucht. Zu temporären Beeinträchtigungen kann es im genannten Zeitraum lediglich durch den regulären Baustellen- und Fahrzeugbetrieb kommen.
Die Stadt Bad Kissingen freut sich auf einen regen Austausch und bittet interessierte Bürgerinnen und Bürger, den Vor-Ort-Termin zu nutzen, um Fragen direkt an die Projektverantwortlichen zu richten.
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